Kinderbibeltage

Eglosheimer Kinderbibeltage 2017 - Mit Martin auf Entdeckungstour

Eglosheimer Kinderbibeltage vom 20. - 23. April 2017

 

110 begeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene verbrachten von Donnerstag bis Sonntag eine tolle Zeit im und ums Gemeindehaus, auf dem Kelterplatz sowie in der Katharinenkirche.

Im Jubiläumsjahr der Reformation reisten wir mit der abenteuerlustigen Isa 500 Jahre zurück in die Zeit Martin Luthers. Damals hatten die Menschen viele Ängste. Auch Martin war als Kind sehr furchtsam. Doch das änderte sich mit der Zeit.

Zusammen mit Isa und Martin Luther entdeckten wir:

  • Auch heute macht uns manches Angst. Doch Gott ermutigt uns und hilft, mit der Angst umzugehen oder sie sogar zu überwinden.

  • Es ist unmöglich, es allen recht zu machen! Ich soll fleißig sein, gesund und stark, immer gut drauf ... das Urteil der Menschen ist gnadenlos! Doch Gott sagt: du bist mir recht!

  • Manchmal sagen Leute: „Basta! Du machst, was ich dir sage!“ „Ich habe keine Lust, ständig mit dir zu diskutieren!“ Wenn ich aber das Gefühl habe oder genau weiß, dass ich recht habe, dass meine Idee besser ist? Dann macht Gott stark, um standhaft und aufrichtig zu leben.

Damit alle Menschen durch Gott Mut, Trost, Geborgenheit und Standhaftigkeit bekommen können, hat Martin Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt. Denn dort erfahren wir von Gott und wie er uns Menschen liebt und stark macht.

 

Was Martin Luther mit Gott erlebt und in der Welt bewegt hat und welche Folgen das bis heute hat, wurde bei den KiBiTa in Theaterstücken gezeigt und durch mitreißende Lieder, bewegte Spiele und kreative Aktionen gestaltet und vertieft.

Beim Abschlussgottesdienst am 23. April dann füllten Jung und Alt die Katharinenkirche und kamen beim anschließenden Stehempfang mit leckerem Buffet miteinander ins Gespräch.

 

Pfarrerin Susanne Matthies

 

Eglosheimer Kinderbibeltage 2016 - Freunde fürs Leben - Jonatan und David

 

Eglosheimer Kinderbibeltage vom 31. März bis 3. April 2016

 

Kinderbibeltage, das bedeutet: Über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind drei Vormittage miteinander im und ums Evangelische Gemeindehaus unterwegs.

Dieses Jahr ging es dabei um eine ganz besondere Freundschaft, um die Geschichte von Jonatan und David. Am Königshof von Israel lernen sich beide kennen. Jonatan ist der älteste Sohn König Sauls und somit auch der Thronfolger. David kommt aus einfachem Hause, ein Hirte und Musiker. Saul holt ihn in seinen Palast, weil David wie kein anderer musiziert und so Sauls Niedergeschlagenheit vertreibt.

Als Jonatan und David sich zum ersten Mal sehen, mögen sie sich sofort. Sie werden richtig gute Freunde und zeigen dabei, was Freundschaft bewirken kann:

  • Freundschaft überwindet soziale Grenzen: Der Prinz und der Hirtenjunge halten fest zusammen.

  • Freundschaft verbindet – auch über Familienbande hinweg: König Saul, Jonatans Vater, möchte David töten. Jonatan beschützt David gegen den Willen seines Vaters.

  • Wahre Freundinnen und Freunde gehen miteinander durch dick und dünn, ohne zu fragen, was ihnen ihre Freundschaft bringt und auch, wenn es etwas kostet: Jonatan hält zu David und riskiert dadurch den Bruch mit seinem Vater König Saul. Obwohl David für Jonatan ja ein Konkurrent um die Thronfolge ist. Doch Jonatan ist seine tiefe Freundschaft mit David wichtiger. Er ist nicht neidisch auf David,  ist sogar zum Verzicht auf den Königsthron bereit und riskiert sein Leben für ihn. Andererseits hält auch David stets zu Jonatan und sogar zu seinen Nachkommen.

Was macht diese Freundschaft von Jonatan und David so stabil? Zum einen zeigen sie sich gegenseitig immer wieder, wie wichtig sie einander sind – sie beweisen sich ihre Freundschaft immer wieder neu. Und: sie haben ihren Freundschaftsbund vor Gott geschlossen, er ist der Dritte im Bunde, der ihrer Freundschaft Halt gibt. Denn Gott steht auf der Seite der wahren Herzens-Freundschaft, die von Zuneigung und Treue geleitet ist, abseits von aller Berechnung und Nutzenorientierung.

Diese spannende Geschichte wurde als Theaterstück aufgeführt sowie durch mitreißende Lieder, bewegte Spiele und kreative Aktionen gestaltet und vertieft.

Beim Abschlussgottesdienst am 3. April füllten Jung und Alt die Katharinenkirche und kamen beim anschließenden Kuchenbuffet miteinander ins Gespräch.

Pfarrerin Susanne Matthies

Eglosheimer Kinderbibeltage 2015: Einfach himmlisch!

Eglosheimer Kinderbibeltage  9.-12. April 2015

Einfach himmlisch ging es dieses Jahr bei den Kinderbibeltagen zu.
Über 80 Kinder waren zusammen mit gut 30 jugendlichen und erwachsenen Mitarbeiter/innen im und ums Ev. Gemeindehaus auf den Spuren von Jesus unterwegs. Sie hörten seine spannenden Geschichten, erfuhren, wie er mit Menschen umgeht und was für gute Ideen er dabei hat.
So wurde für die Kinder ein Stück Himmel auf Erden erfahrbar – bei Theater, Musik, Basteln und einem bewegten Stationenspiel.

Zuerst ging es um Jesu Gleichnis vom Verlorenen Sohn. Der wurde ja von seinem Vater mit offenen Armen wieder aufgekommen, als er zurück nach Hause kam. Obwohl er vorher echt Mist gebaut hatte und schließlich ganz am Ende war. Doch der Vater liebt ihn und vergibt ihm deshalb. Und auch der eifersüchtige brave große Bruder soll sich freuen und seinem heimgekehrten Bruder vergeben.
Mit dieser Geschichte zeigt Jesus: Gottes Reich ist gelebte Vergebung, ist eine Wirklichkeit, wo man mit Gott versöhnt ist. Zugleich ist Gottes Reich dort lebendig, wo Menschen einander vergeben und so aus Gottes Vergebung leben.
Unser Symbol dafür bei den Kinderbibeltagen waren die Hände, die wir einander reichen und mit denen wir einander vergeben und uns versöhnen können.

Am Freitag haben wir uns mit Jesu Gleichnis vom Senfkorn beschäftigt: Gottes Reich, sein Wirken unter uns ist wie ein Senfkorn. Erst ist es so klein, dass man es kaum erkennen kann. Doch es wächst und wird immer größer. Auch wenn wir Menschen dabei oft nicht genug mit Gott zusammenarbeiten. Gottes Reich breitet sich trotzdem aus. Darauf können wir hoffen und vertrauen. Oder anders gesagt: Trau dich, Gott was zuzutrauen!

Am Samstag dann ging es um Jesu Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Ein Weinbergbesitzer geht in dieser Geschichte ja zu unterschiedlichen Tageszeiten auf den Marktplatz und heuert Arbeiter für seinen Weinberg an. Am Ende des Tages erhalten all denselben Lohn, auch wenn sie verschieden lange gearbeitet haben.
So können alle ihre Familien ernähren und keiner muss Mangel leiden. So ist das auch in Gottes Reich, also da, wo Gott wirkt und erfahrbar wird und Menschen ihr Leben nach Gott richten. Wo sie mit Gottes Augen schauen und mit seinem Maßstab urteilen. In diesem Reich, in dieser Herrschaft Gottes bekommt jeder, was er zum Leben braucht. Keiner kommt hier zu kurz, jede kommt zum Zug. Und es wird nicht gegeneinander aufgerechnet.

So wird durch Vergebungsbereitschaft und Großzügigkeit das Leben reicher – und wir selbst werden klüger und weiser und uns wird leichter ums Herz.

Beim Abschlussgottesdienst am 12. April füllten Jung und Alt die Katharinenkirche. Hier stand die Kindersegnung Jesu im Mittelpunkt und seine Botschaft an Große und Kleine: Werdet wie die Kinder! Begegnet Gott also offen und vertraut ihm, dann lernt ihr ihn erst richtig kennen. Nehmt seine Liebe wie ein Geschenk an. Wenn ihr dieses Geschenk auspackt, erkennt ihr, wo er in eurem Leben wirkt. Und das wird euch verändern.

Pfarrerin Susanne Matthies