Die gemeinsame Feier des Gottesdienstes steht im Mittelpunkt des Gemeindelebens

Gottesdienste werden in allen Gemeinden gefeiert - so auch in der Evangelischen Kirche Eglosheim. Besuchen Sie doch einmal einen Gottesdienst in unserer spätgotischen Katharinenkirche! Wann unsere Gottesdienste stattfinden, können Sie etwas weiter unten lesen.

In unserer Gemeinde werden immer wieder auch besondere Gottesdienste gefeiert. So gibt es an Weihnachten nicht nur ein Krippenspiel für Kinder, sondern auch ein Weihnachtsspiel für Erwachsene; der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird seit Jahren als ökumenischer Gottesdienst von evangelischen und katholischen Laien gestaltet und im Jahre 2015 wurde erstmals eine lutherische Messe gefeiert. Wir freuen uns, Sie bei einem unserer Gottesdienste begrüßen zu dürfen!


Die nächsten Gottesdienste

Termin Beginn Pfarrer/in Besonderheiten
11.09.2019 8:00 Pfarrerin Matthies ökumenischer Schulanfangsgottesdienst
13.09.2019 9:30 Pfarrerin Matthies ökumenischer Einschulungsgottesdienst für die Hirschberg- und Eberhard-Ludwig-Schule
15.09.2019 10:00 Pfarrerin Matthies Taufen
17.09.2019 8:30 Pfarrerin Matthies ökumenischer Einschulungsgottesdienst für die Schubartschule
22.09.2019 10:00 Prädikantin Frau Knoche  
28.09.2019 16:00 Team Kirche für Kleine Kirche für Kleine, Gottesdienst für Familien mit Kleinkindern
29.09.2019 10:00 Prof. Dr. Hörnig  
06.10.2019 10:00 Pfarrerin Matthies Taufen
13.10.2019 10:00 Pfarrerin Bortlik  
20.10.2019 10:00 Pfarrerin Matthies Erntedank-Gottesdienst unter der Mitwirkung des KiFaz Peter-Eichert-Straße und des Chors der Katharinenkirche
27.10.2019 10:00 Pfarrer i. E. Dr. Mehl Gottesdienst zum 100jährigen Bestehens des evangelischen Krankenpflegevereins Eglosheim
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
     

Neue Perikopenordnung ab 1. Advent 2018

Die neue Perikopenordnung

Über welchen Bibeltext die Pfarrerin am Sonntag predigt, welchen Wochenspruch der Pfarrer an den Anfang der Liturgie stellt, welches Lied nach der Schriftlesung gesungen wird – all dies bestimmen in der Regel nicht diejenigen, die den Gottesdienst gestalten. Bei der Auswahl dieser Texte orientieren sie sich an der jeweils gültigen Perikopenordnung (der biblische Predigttext wird auch „Perikope“ genannt). Die Tradition der Perikopenordnungen kennen wir schon aus dem vorchristlichen Synagogengottesdienst. Die entstehenden christlichen Kirchen haben diesen Brauch übernommen.

Im Laufe der Kirchengeschichte wurden die Perikopenordnungen des Öfteren verändert. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es sechs verschiedene Perikopenreihen, die jeweils mit dem ersten Advent beginnen und nacheinander an der Reihe sind. Die Reihe I umfasst Evangelientexte, die Reihe II Episteltexte (neutestamentliche Briefe), die Reihen III-VI diese und andere biblische Bücher. Ein bestimmter Bibeltext wird also nur alle sechs Jahre

Im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland gilt ab dem ersten Advent 2018 eine neue Perikopenordnung, die in den bisherigen Textbestand maßvoll eingreift. Die württembergische Landeskirche schließt sich zunächst für ein Jahr dieser neuen Regelung an. Vermutlich wird in diesem ersten Jahr noch erarbeitet, welche württembergischen Akzente zusätzlich gesetzt werden sollen und in welcher Form die neue Ordnung dann auch für uns gilt. Ab dem ersten Advent verändern sich also auch bei uns die Gottesdienste. Was wird anders? Worauf können wir uns freuen?

Eine große Veränderung ist die "Durchmischung" der bisherigen Predigtreihen. Es werden also nicht mehr wie bislang im ersten der sechs Jahre nur Evangelientexte gepredigt, im zweiten Jahr dann Episteltexte usw. Ein Predigtjahr wird von jetzt ab bei den Texten abwechseln: An einem Sonntag kommt ein Evangelientext an die Reihe, am nächsten ein Episteltext und dann ein alttestamentlicher Text. Es wird abwechslungsreicher. Man hat hier besonders an die Konfirmanden/innen gedacht. Während des einen Jahres, das sie häufiger in den Gottesdienst kommen, sollen sie möglichst die Vielfalt der Bibel hören.

Wer mitgerechnet hat, weiß nun, dass rund ein Drittel aller Texte aus dem Alten Testament stammen. Dafür wurde ihr Anteil verdoppelt. Im Hintergrund steht die Neuentdeckung der Bedeutung des Alten Testaments in den letzten Jahrzehnten durch die christliche Theologie. Jetzt soll im Gottesdienst verstärkt der eigenen Stimme des Alten Testaments Raum gegeben werden. Hierbei spielt auch das christliche Gespräch mit dem Judentum eine Rolle. Das Neue Testament ist im alten verankert. Ohne dieses hinge die Christusgeschichte in der Luft. Es ist nötig, um das Christuszeugnis als biblisches Gotteszeugnis zu hören.

Neu wird es auch bei den Wochenliedern. Künftig gibt es pro Sonntag zwei Wochenlieder, ein älteres und ein neueres. Dazu wird es ein neues Liederbuch geben, das das bisherige Gesangbuch ergänzt („Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS“).

An einer Stelle wird auch das Kirchenjahr neu strukturiert. Mit dem 2. Februar (Mariä Lichtmess) endet künftig fest die Epiphaniaszeit. Am 3. Februar beginnt die Vorpassionszeit. Die Sonntage nach dem 2.2. werden künftig als „5. bzw. 4. Sonntag vor der Passionszeit“ bezeichnet. Dann folgen Septuagesimä, Sexagesimä, Estomihi, Invokavit usw.
Der Zehnte Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag) hat nun zwei Ausrichtungen zur Auswahl. Entweder kann er als Gedenktag der Tempelzerstörung (liturgische Farbe: violett) oder mit der Thematik Kirche und Israel (liturgische Farbe: grün) gefeiert werden.

Wer neugierig geworden ist auf die vielen neuen Akzente, die uns in unseren Gottesdiensten erwarten, kann sich hier ausführlicher informieren: https://www.fachstelle-gottesdienst.de/gottesdienst-in-wuerttemberg/perikopenrevision-2018/


(Evelina Volkmann, Pfarrerin der ELKW, Leitung Fachstelle Gottesdienst)

Spielecke in der Katharinenkirche

Eine tolle Idee, diese Spielecke! So höre ich es immer wieder von Müttern und Vätern, die mit kleinen Kindern im Gottesdienst sind.

Egal ob Nachwuchs im Krabbelalter oder größere Kinder: in einem etwas abgegrenzten Bereich hinten in der Kirche gibt es für sie statt Kirchenbänken einen Teppich, Kindertisch und –stühle. Die Kinder können hier während des Gottesdienstes Ausmalbilder gestalten, Bilderbücher anschauen oder auch mal ein Puzzle machen. Die Eltern bleiben mit ihnen im Spielbereich und können so einerseits am Gottesdienst teilnehmen, andererseits nach ihren Kleinen schauen. Meine Erfahrung ist: so kann man auch als Eltern Gottesdienst feiern.

Und die Kinder? Sie nehmen zwar noch nicht eigenständig am Gottesdienst teil. Dennoch hören und erleben sie die Musik, die Zeiten der Stille und des Gebets, den Kirchenraum als besonderen Ort. Das sind Erfahrungen, die man auf diese Weise sonst nirgends machen kann und die sich in Herz und Seele einprägen.

Darum: Scheuen Sie sich nicht, Ihre kleinen Kinder in den Gottesdienst mitzubringen und probieren Sie unseren Spielbereich aus!

Gottesdienstkreis

Der Gottesdienstkreis beteiligt sich an der Gestaltung besonderer Gottesdienste.

 

Wenn Ihnen der Gottesdienst am Herzen liegt und Sie Interesse haben mitzuwirken, informieren Sie sich bitte beim Gemeindebüro, Telefon 07141/31897

 

Mehr zum Thema

Ansprechpartner in unserer Gemeinde

 

 

 

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